A13-Aktionstag: Mit Fahnen, Mützen und  starkem Aufgebot vor dem SSA Offenbach

A13-Aktionstag: Mit Fahnen, Mützen und starkem Aufgebot vor dem SSA Offenbach

(13.11.2019) Rund 70 Grundschullehrerinnen und -lehrer haben sich zum A13-Aktionstag vor dem Staatlichen Schulamt (SSA) Offenbach versammelt und für eine faire Bezahlung demonstriert. Der VBE und die GEW ziehen in Sachen Einstiegsgehalt für Grundschullehrkräfte an einem Strang und machten gegenüber dem stellvertretenden Leiter des SSA, Dr. Volker Stürzer, ihre Positionen deutlich.

Unterstützung kam auch aus der Politik – anwesend waren u.a. die Landtagsabgeordneten Katy Walther (Grüne), Nadine Gersberg und Ulrike Alex (beide SPD).

Es war das fünfte Jahr in Folge, dass die Kolleginnen und Kollegen sich am 13. November vor dem SSA zum Protest getroffen haben. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein – jedenfalls nicht, solange die höhere Besoldung für Grundschullehrkräfte sowie Aufstiegsmöglichkeiten für alle Lehrämter auf sich warten lassen.

„Grundschullehrkräfte sind bei der Bezahlung deutlich schlechter gestellt als die Kolleginnen und Kollegen anderer Schulformen. Dabei ist die Arbeit von Lehrkräften in allen Schulstufen und -formen gleichwertig“, begründete die Vorsitzende des VBE Offenbach, Angela Tüncher, die Forderungen. Und der VBE-Landesvorsitzende Stefan Wesselmann ergänzt: „Andere Bundesländer haben sich bereits für A13 entschieden. Wenn Hessen im Wettbewerb um den Lehrernachwuchs nicht den Kürzeren ziehen möchte, muss die Landesregierung A13 endlich einführen!“

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